Faszienrollen

Faszienrolle: faszinierend wirksam.

Faszienrolle ÜbungDie Bedeutung elastischer Faszien für unser Wohlbefinden

Ein gezieltes Faszientraining kann Lebensqualität und Trainingserfolg spürbar verbessern. Doch erst seit einiger Zeit bekommt der Halteapparat, den unsere Faszien bilden, die Aufmerksamkeit, die er verdient. Denn nur das geschmeidige Zusammenspiel von Muskeln und Bindegewebe ermöglicht entspannte Bewegung.

Lange war einzig die Dehnung der Bänder, die auch den Faszien zugerechnet werden, fester Bestandteil des Übungsprogramms der meisten Sportler. Die stützenden Strukturen hingegen, die unsere Muskeln umhüllen, sie stützen und gegeneinander beweglich halten – sie waren uns lange nicht im Bewusstsein und schienen allenfalls durch Physiotherapie ansprechbar. Dabei sind Verhärtungen oder Verklebungen in diesem Bereich häufig der Grund für Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen. Sie entstehen vor allem durch einseitige Bewegungsmuster, Überlastung oder einfach durch Bewegungsmangel. Glücklicherweise gibt es inzwischen gut etablierte Methoden zur Selbsthilfe. Allen voran die Faszienrolle.

Das Training mit der Faszienrolle

Die Arbeit mit einer Faszienrolle kann in verschiedenen Szenarien sinnvoll sein. Trainingsvorbereitend, um den Halteapparat auf die bevorstehende Belastung einzustimmen oder regenerativ, nach einem Training, um Stoffwechselprodukte schneller abzutransportieren und Verhärtungen vorzubeugen. Es ist sogar möglich, ein komplettes Workout auf Basis der Rolle zu absolvieren. Häufig wird die Rolle aber auch gezielt verwendet, um Schmerzen zu bekämpfen.

Langsamkeit und Konzentration

Generell wird außer einer geeigneten Rolle und einem recht festen Untergrund nicht viel benötigt. Das Grundprinzip ist es, sich langsam auf der Rolle zu bewegen und mit dem eigenen Gewicht Druck auszuüben. Einige Übungen werden auch ausgeführt, indem man die Rolle quasi zwischen dem Körper und einer Wand “einklemmt” und durch vertikale Bewegungen das Gewebe massiert.

Da ein sinnvolles Programm ganz maßgeblich davon abhängt, welcher Zweck mit dem Training verfolgt wird, können hier keine einzelnen Übungen erläutert werden. Hierfür sei auf die umfangreiche Literatur zum Thema verwiesen. Viele Hersteller liefern zu den Rollen auch, zum Teil sehr ausführliche, Übungsanleitungen. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich von einem Personal Trainer oder Physiotherapeuten beraten. Einige Übungen verlangen ein erhöhtes Maß an Körperspannung und Koordination – bei deren Kontrolle kann eine anfängliche Anleitung sehr hilfreich sein.

Schmerzpunkte wegmassieren

Grundsätzlich kann man aber festhalten, dass beim Training mit der Rolle Geschwindigkeit nicht Trumpf ist. Jede Übung muss langsam und bewusst ausgeführt werden. Insbesondere gilt dies, wenn Sie versuchen Schmerzpunkte zu finden und zu massieren. Dies kann anfänglich etwas unangenehm sein. Niemals sollten allerdings starke Schmerzen auftreten. Hier gilt es ein Gefühl dafür zu entwickeln, was Ihnen gut tut. Stets sollten Gelenke ausgespart und einzelne Bereiche getrennt gerollt werden.

In den meisten Fällen ist eine Standardrolle mittlerer Härte geeignet. Im Falle eines besonders verhärteten Bindegewebes kann aber auch eine weichere Version sinnvoll sein, für intensive Anwendungen, z.B. im Profibereich, eine besonders harte.

Weitere Erläuterungen zu dem Thema Faszien und Faszienrolle finden Sie hier.

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